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Helden der Forstwirtschaft

Die COVID-19 Pandemie hat unseren Blick auf Berufe gerichtet, die wir oft gar nicht wahrnehmen und demnach zu wenig wertschätzen. Immer bewusster wird uns der Stellenwert von Pflegekräften, Supermarktpersonal und Lieferservices – aber es gibt weitaus mehr versteckte Helden, zum Beispiel im Forst.

«Viele Produkte, die wir in den Geschäften kaufen können, gäbe es so nicht ohne die Forstarbeiter», sagt Ben Gunneberg. Er ist Geschäftsführer von PEFC International und spricht im Interview mit seinem Kommunikationsleiter Thorsten Arndt über versteckte Helden im Forst, über Sicherheitsausrüstung im Wald und davon, was Forstarbeiter zu einem so wichtigen Beruf macht. «Forstarbeit betrifft uns alle», sagt er. «Wälder bringen unschätzbare Vorteile: von der Luft, die wir atmen bis zum Wasser, das wir trinken. Forstarbeiter auf der ganzen Welt sorgen dafür, dass das auch weiterhin so läuft.»
Ein gefährlicher Beruf
Gleichzeitig gehöre die Forstarbeit nach wie vor zu den gefährlichsten Berufen der Welt. Der Betrieb finde unter schwierigen Bedingungen (Gelände und Klima) mit schweren und teils nicht ungefährlichen Maschinen statt. Es sei von entscheidender Bedeutung, die Arbeitssicherheit durch Ausbildung und ein angemessenes Risikomanagement zu verbessern. «Eine nachhaltige Forstwirtschaft kann man nur dann haben, wenn man sichere Arbeitsbedingungen und sichere Arbeitspraktiken für Forstarbeiter hat», erklärt Ben Gunneberg.
Die PEFC-Zertifizierung fördere neben der Einhaltung grundlegender Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) sichere Arbeitsbedingungen und Chancengleichheit, ausserdem wirke sie Diskriminierung oder Belästigung am Arbeitsplatz entgegen. «Vor allem in abgelegenen ländlichen Gebieten sind Wälder und ihre Wertschöpfungsketten von grosser Bedeutung für nachhaltiges Wirtschaften, für volle und produktive Beschäftigung und menschenwürdige Arbeit.»


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