Startseite Neuigkeiten Seite drucken Vernehmlassung zur Revision der Holzhandelsgebräuche

Vernehmlassung zur Revision der Holzhandelsgebräuche

Foto: WaldSchweiz/ad

Sie haben sich bewährt, die geltenden Schweizer Handelsgebräuche für Rohholz und für Holz und Holzwerkstoffe aus dem Jahr 2010. Mittlerweile sind sie aber nicht mehr aktuell, wie eine Branchenumfrage ergab. Darum sind sie überarbeitet worden. Die öffentliche Vernehmlassung zur Neufassung läuft noch bis Ende August.

Aus Sicht der betroffenen Verbände und Organisationen bestand bei den Holzhandelsgebräuchen aus dem Jahr 2010 in einzelnen Bereichen Diskussions- und Anpassungsbedarf. Insbesondere die zwischenzeitliche Entwicklung im Bereich der Normen, Richtlinien und rechtlichen Bestimmungen (Bauproduktegesetz) würden umfangreiche Aktualisierungen erfordern, heisst es in einer Mitteilung von Lignum Schweiz. Die Trägerverbände der Holzhandelsgebräuche hätten sich aufgrund dieser Situation zur Revision der Holzhandelsgebräuche entschieden. Alle relevanten Verbände und Organisationen der Holz- und Baubranche wurden partnerschaftlich in das Unternehmen eingebunden.

Die nun vorliegenden Entwürfe basieren weitgehend auf dem europäischen Normenwerk. Ergänzend dazu sind im Sinne eines nationalen Anwendungsdokuments landesspezifische Gebräuche und Regeln erfasst sowie die Anforderungen des Bauprodukterechts ergänzt worden. Es wurde definiert, welche Anforderungen ohne spezielle Vereinbarung zu erfüllen sind. Die aktualisierten Holzhandelsgebräuche sollen damit weiterhin als allseitig anerkannte Regeln eine einfache Verständigung in der Holzkette sowie mit den Architekten und Planern bis hin zum Endkunden ermöglichen.

Das Vernehmlassungsverfahren soll nun sicherstellen, dass die aktualisierten Holzhandelsgebräuche wieder allgemein akzeptiert werden. Es dauert noch bis Ende August (Achtung unterschiedliche Eingabetermine!).

Detaillierte Informationen zur Revision der Holzhandelsgebräuche .