Startseite Neuigkeiten Seite drucken Trotz Corona - PEFC-Audits bei Forstbetrieben finden wie gewohnt statt

Trotz Corona - PEFC-Audits bei Forstbetrieben finden wie gewohnt statt

Die PEFC-Audits bei den Schweizer Forstbetrieben können auch in Corona-Zeiten planmässig und vor Ort durchgeführt werden. Die Audits bei den Chain-of-Custody-Unternehmen hingegen werden mehrheitlich aus Distanz abgehalten oder auf später verschoben.  

„Die zu überprüfenden Betriebe sind ausgesucht“, sagt Karl Büchel, Groupmanager von Artus, Gruppenzertifizierung Schweizer Wald. Noch bis vor wenigen Tagen war aber nicht klar, wann und wie die PEFC-Audits bei den Forstbetrieben abgehalten werden können. Jetzt steht fest: Der Durchführungsprozess kann wie gewohnt vonstatten gehen. Bei den externen Audits handelt es sich um Stichproben, die regional zusammengefasst werden. Sie finden in den Wochen 25 bis 33 statt.
Bei den zertifizierten Chain-of-Custody-Unternehmen (CoC-Unternehmen) werden die geplanten Überwachungen jedoch entweder auf später verschoben oder aus Distanz, also in sogenannten Remote-Audits, durchgeführt. Dabei halten sich die Zertifizier an die Richtlinien von PEFC International. Die Remote-Audits werden, sofern für den Betrieb in der aktuellen Situation aus Kapazitätsgründen (Kurzarbeit, Mitarbeiterausfälle) überhaupt möglich, über Videokonferenzen und virtuelle Betriebsrundgänge abgehalten. „Ziemlich oft ist das aber momentan keine Alternative“, schreibt Roland Furrer von SGS Société Générale de Surveillance SA, auf Anfrage. Dies, weil Betriebe vorübergehen ganz geschlossen seien – wie vor allem in Frankreich - oder sie andere Sorgen und Prioritäten hätten. Es sei zu befürchten, dass es zu einem Arbeitsstau komme und nicht alle geplanten Audits in diesem Jahr durchgeführt werden könnten.